Energieeffizienz Produktion: Energieverbrauch senken, Produktivität sichern
Durch Vorgaben wie DIN EN ISO 50001 steigt der Druck, die energiebezogene Leistung kontinuierlich zu verbessern. Wer den Energieverbrauch in Produktion und Fertigung transparent macht, kann gezielte Maßnahmen ableiten, Energiekosten senken und die Stabilität der Prozesse erhalten. Wir helfen Ihnen, den aktuellen Energieeinsatz in Produktionsanlagen zu erkennen, sinnvolle Lösungen zu priorisieren und die Wirkung im Energiemanagement nachvollziehbar zu machen.
EtaControl® ist eine von ONI entwickelte Technologie zur energetischen Maschinenoptimierung hydraulischer Spritzgießmaschinen. Kern ist ein kontrolliertes Ölstrom‑Management, das sich automatisch und bedarfsgerecht an den Energiebedarf im Zyklus und an das jeweilige Formteil anpasst. Entscheidungssicher für GF/Technik/Einkauf: messbare Effekte, klare technische Logik und als Paket sauber spezifizierbar.
Die Seite im Überblick
- Ihre Vorteile
- Durch Know-How Stromkosten sparen
- Energieeffizienz als Wettbewerbsfaktor
- Wie EtaControl® Kunststoffverarbeiter unterstützt
- Das spricht für ONI
- Energieeffiziente Technologien in der Praxis
- ONI Energie und Know-How
- Produktionsprozesse stabil optimieren
- Nachhaltigkeit messbar erreichen
- Referenzen
- Kontakt
- FAQ
Ihre Vorteile unserer energetischen Maschinenoptimierung
EtaControl® ist ein direkter Effizienzhebel an der größten Stromverbrauchsstelle der Kunststoffproduktion: der Spritzgießmaschine. Ziel ist eine nachweisbare Senkung des Energieverbrauchs, ohne dass Zykluszeit, Qualität oder Produktionsfähigkeit eingeschränkt werden.
- Adaptives Ölstrom‑Management: Automatisch, bedarfsgerecht im Zyklus – angepasst an Maschine und Formteil.
- Intelligente Regelung + passende Hardware: U. a. auf Basis Siemens‑S7, ergänzt um Komponenten wie Frequenzumrichter / Sanftanläufer / Filter je nach Maschine.
- Hohe Einsparwirkung in der Praxis: In Feldeinsätzen wurden Stromverbrauchsreduzierungen bis zu 53 % berichtet; im Durchschnitt ~36 % – bei gleichbleibender Zykluszeit und Produktqualität.
- Energieverbrauch reduzieren, ohne dass Bediener oder Prozessverantwortliche ihre Produktionsziele (Takt/Qualität/Verfügbarkeit) aus dem Blick verlieren müssen.
- In Feldeinsätzen wurden Einsparungen bis 53% (Ø ~36%) erreicht – bei gleichbleibender Zykluszeit und Produktqualität, ideal für schnelle Wirtschaftlichkeit.
- Entscheidungssicher für GF / Technik / Einkauf: Messbare Effekte, klare technische Logik und als Paket sauber spezifizierbar statt „Äpfel mit Birnen“.
Durch Know-How Stromkosten sparen
EtaControl® ist ein schneller, wirksamer Ansatz, um die Energiekostenproblematik in der Kunststoffverarbeitung direkt an der Maschine zu adressieren.
- Kontrolliertes Ölstrom‑Management, das sich automatisch und bedarfsgerecht an Zyklus und Formteil anpasst.
- Klar beschreibbares Optimierungskonzept: intelligente Regelung (u. a. Siemens‑S7‑Basis) plus maschinenspezifisch angepasste Hardware‑Komponenten.
- Stromverbrauchsreduzierungen von bis zu 53 %; im Durchschnitt ca. 36 %.
- Bei gleichbleibender Zykluszeit und Produktqualität – Fokus auf Einsparung ohne Abstriche im Prozess.
Kostenreduktion
Energiekosten sind in vielen Unternehmen ein direkter Hebel für Wirtschaftlichkeit. Wer Energieeffizienz in Maschinen und Produktionsanlagen verbessert, kann Energieverbrauch reduzieren, ohne Output zu verlieren. Besonders wirksam sind Maßnahmen, die Nebenverbräuche und Dauerläufer im Betrieb senken – dort, wo Energie „nebenbei“ Kosten verursacht.
Regulatorik
Gesetzliche Anforderungen wie die DIN EN ISO 50001 erhöhen den Druck, energiebezogene Leistungen messbar zu verbessern. Energieeffiziente Produktionsprozesse schaffen Transparenz, erfüllen Audit‑ und Nachweispflichten und reduzieren regulatorische Risiken – ein klarer Vorteil gegenüber weniger vorbereiteten Wettbewerbern.
Lieferkettenanforderungen
Kunden und OEMs bewerten Lieferanten zunehmend nach Energieeffizienz und CO₂‑Fußabdruck. Eine energieoptimierte Produktion stärkt die Position in der Lieferkette, verbessert ESG‑Kennzahlen und wird zum entscheidenden Kriterium bei Ausschreibungen und langfristigen Partnerschaften.
Prozessstabilität
Energieeffizienz bedeutet nicht nur Einsparung, sondern auch stabile und reproduzierbare Prozesse. Durch bedarfsgerechte Energiezufuhr arbeiten Maschinen gleichmäßiger, Lastspitzen werden reduziert und Prozessschwankungen minimiert.
Energieeffizienz Industrie: Warum die EtaControl® Technologie von ONI Kunststoffverarbeiter unterstützt
Rückkühlkreise werden häufig über das gesamte Jahr entlang der Betriebszeiten benötigt – dadurch summiert sich der Pumpenstrom erheblich. ONI-PowerSave nutzt physikalische Systemzusammenhänge und eine hydraulische Sonderschaltung, um den Stromverbrauch der Systemkreispumpe im Rückkühlkreis deutlich zu reduzieren.
Energetische Maschinenoptimierung
Die EtaControl ® Technologie von ONI ist der ideale Lösungsansatz, mit dem sich die Energiekostenproblematik auf kurzem Wege effektiv angehen lässt.
Ein Ansatz, basierend auf einer Marktabschätzung, soll das enorme Einsparpotential verdeutlichen. Einer vorsichtigen Einschätzung nach findet man alleine in Deutschland etwa 50 000 Spritzgießmaschinen im Schließkraftbereich von 2 000 bis 54 000 kN (Durchschnitt 6 500 kN), die älter als fünf Jahre sind und eine Jahres-Betriebsstundenzahl von 5 000 vorzuweisen haben. Berücksichtigt man dazu den Leistungsbedarf von 60 kW einer 6 500 kN Maschine, so errechnet sich überschlägig daraus ein Jahresstromverbrauch von 15 000 GWh bei einer Anschlussleistung von 3 000 MW. Gelingt es, durch den Einsatz der von ONI entwickelten EtaControl Technologie, 1/3 der Anschlussleistung zu reduzieren, kann ein Fossil-Kraftwerk mit einer Leistung von 1 000 MW komplett abgeschaltet werden und die Kunststoffverarbeiter reduzieren ihren Energiekostenaufwand um etwa 550 000 000 Euro, wenn man einen Strompreis von 0,11 Euro pro kWh berücksichtigt!
Kernstück dieser Technik ist ein kontrolliertes Ölstrom-Management, das sich automatisch und bedarfsgerecht an den Energiebedarf der Maschine im Zyklusablauf und das jeweilige Formteil anpasst.
Hierbei werden neben einer intelligenten Regelung, auf Basis der Siemens-S7 Regeltechnik, weitere Hardware-Komponenten wie z.B. Frequenzumrichter, Sanftanläufer, Bypass-Schalter, du/dt- oder Sinus-Filter individuell der jeweiligen Maschine angepasst.
Neben einer Low-Cost-Variante EtaControl ® LC steht speziell mit EtaSave ein Energie-Rückspeisesystem zur Verfügung, das überschüssige Leistung in das hauseigene Stromnetz rückführt und in der Folge für eine weitergehende Energieoptimierung sorgt. Eine optionale Bypass-Schaltung steigert zudem den Bedienkomfort bei Umschaltung auf Netzbetrieb.
In einem breit angelegten Feldeinsatz bei ONI-Kunden, mit verschiedensten Formteil- und Maschinenspektren, wurden Stromverbrauchsreduzierungen von bis zu 53 % an Spritzgießmaschinen erreicht! Im Durchschnitt wurde bei den ca. 1.600 Maschinen, die bisher mit dieser Technik ausgerüstet wurden, eine Stromeinsparquote von 36 % erzielt, ...bei gleichbleibender Zykluszeit und Produktqualität. Ein besonderes Plus der EtaControl® Technologie ist, dass zu jeder Zeit das Leistungsspektrum der Spritzgießmaschine in voller Breite abrufbar ist.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie sich über die Möglichkeiten der Energieoptimierung an Ihren Maschinen informieren wollen, dann sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne.
Diese Kunden vertrauen uns bereits
Energieeffiziente Technologien in der Praxis
Energieeffiziente Technologien entfalten ihren Nutzen erst dann vollständig, wenn Systemtechnik, Automatisierung und Medienführung zusammenpassen. Gerade in Rückkühlkreisen entstehen große Hebel über bedarfsgerechte Pumpenregelung, saubere Druck-/Volumenstromführung und stabile Temperaturfenster. Unternehmen erhalten dadurch eine bessere Basis für Energiemanagement und können den Energieverbrauch pro Maschine bzw. Prozess nachvollziehbar senken.
So wird Energieeffizienz Produktion messbar: weniger unnötiger Energieeinsatz, stabilere Betriebszustände und eine Reduzierung, die im Alltag der Fertigung erhalten bleibt.
ONI Energie und Know-how
Wenn Kühlwasserverlust auftritt, sinkt die Kühlleistung und die Eigenschaften der Flüssigkeit im Kühlkreislauf verändern sich – das kann den Energieverbrauch erhöhen und Prozesse destabilisieren. Häufige Ursachen sind Leckagen, Verdunstung oder Druckverlust. Wichtig ist ein strukturierter Ablauf: Ursache lokalisieren, Nachfüllmengen dokumentieren und das Mischungsverhältnis (ggf. mit Konzentrat) wieder korrekt einstellen.
So bleibt die Anlage in der Produktion stabil, Energiekosten steigen nicht „schleichend“ und Maßnahmen lassen sich im Energiemanagement sauber nachhalten.
Produktionsprozesse stabil optimieren
Bei niedrigen Temperaturen schützt Frostschutz den Kreislauf vor Stillstandsschäden – entscheidend sind das richtige Mischungsverhältnis und eine passende Wasserqualität (z. B. destilliertes Wasser, je nach Konzept). In Rückkühlkreisen ist zusätzlich die Betriebssicherheit der Hydraulik bei niedrigen Außentemperaturen relevant, damit Mindestwassermengen und Druckbedingungen zuverlässig eingehalten werden.
Ein sauberes Winter- und Stillstandskonzept stabilisiert die Produktionsprozesse, reduziert Störungen beim Wiederanlauf und hilft, Energieverbrauch und Kosten im Betrieb langfristig zu senken.
Nachhaltigkeit messbar erreichen
Kühlflüssigkeit ist in vielen Unternehmen ein zentrales Betriebsmittel für Produktion und Fertigung – kein „Einfüll-und-vergiss“-Thema. Mit der Zeit verändern sich Konzentration und Eigenschaften, etwa durch Nachfüllen, Verdunstung oder die Alterung von Additiven. Wenn die Schutzwirkung nachlässt, steigt das Risiko für Korrosion, Ablagerungen können zunehmen und die Kühlleistung sinkt – mit direkten Folgen für Energieeffizienz, Energieverbrauch und Energiekosten Ihrer Anlagen.
Am wirksamsten ist es, Wechselintervalle nicht starr zu planen, sondern am Zustand auszurichten: Wenn Analytik, Temperaturtrends oder der Nachfüllbedarf Auffälligkeiten erkennen lassen, ist ein Spülen/Wechsel oft günstiger, als einen schleichenden Effizienz- und Verfügbarkeitsverlust zu akzeptieren. So erhalten Sie stabile Prozesse, reduzieren unnötigen Energieeinsatz und leisten einen messbaren Beitrag zur Nachhaltigkeit – unterstützt durch klare Maßnahmen und ein praxistaugliches Energiemanagement. Bei der Entsorgung sind Mediumtyp und Zusammensetzung (Frostschutz, Additive, Konzentrat) maßgeblich; wir begleiten die Bewertung und Umsetzung, damit Betrieb und Kosten planbar bleiben.
Referenzen zu Systemtechnik & Anlagenoptimierung
Kunststoff- und Elektrotechnik GmbH
Die Kunststoff- und Elektrotechnik GmbH hat an ihrem Produktionsstandort in Mönchweiler Kühlanlagentechnik der Oni-Wärmetrafo GmbH im Einsatz.
Kunststoff- und Elektrotechnik GmbH
Die Kunststoff- und Elektrotechnik GmbH hat an ihrem Produktionsstandort in Mönchweiler Kühlanlagentechnik der Oni-Wärmetrafo GmbH im Einsatz.
ONI Lösungsübersicht zu Systemtechnik & Anlagenoptimierung
Kühlwasser
Kühlwasser bzw. als Kühlmittel / Kühlflüssigkeit transportiert Wärme aus dem Prozess und schützt Motor, Aggregate und das gesamte Kühlsystem vor Überhitzung – besonders bei hohen Temperaturen.
Kühlwasseraufbereitung
Mit einer professionellen Kühlwasseraufbereitung schaffen Sie die Grundlage für stabile Kühlsysteme und einen zuverlässigen Betrieb Ihrer Anlagen.
Temperiertechnik
Die Stückkosten von Druckguss- und Spritzgussartikeln sind wesentlich durch die Werkzeugtemperierung bestimmt! Grund hierfür ist der direkte Einfluss der Werkzeugtemperierung auf die Prozessstabilität, Produktqualität und Zykluszeit.
Energetische Maschinenoptimierung
Wir erkennen den aktuellen Energieeinsatz in Produktionsanlagen, priorisieren sinnvolle Lösungen und machen die Wirkung im Energiemanagement nachvollziehbar. Sie reduzieren Kosten und erhöhen die Effizienz Ihrer Systeme.
Unser PDF zu Energieeffizienz Produktion & ONI EtaControl®
FAQ zu Energieeffizienz Produktion
Typische Hinweise sind auffällige Temperaturtrends, steigender Nachfüllbedarf, veränderte Konzentrationen oder Ergebnisse aus der Analytik. Wenn die Schutzwirkung nachlässt, steigen Risiko für Korrosion und Ablagerungen – und die Energieeffizienz der Anlagen kann spürbar sinken.
Weil sich Betriebsbedingungen in Produktion und Fertigung ändern: Lastwechsel, Stillstände, Verdunstung und Nachfüllungen beeinflussen die Zusammensetzung. Zustandsorientierte Intervalle helfen Unternehmen, Maßnahmen gezielt zu planen, Kosten zu senken und den Energieverbrauch stabil niedrig zu halten.
Wenn Kühlung an Leistung verliert (z. B. durch Ablagerungen oder ungünstige Mischung), müssen Systeme oft „gegensteuern“: längere Laufzeiten, höhere Pumpenleistung oder mehr Reservebetrieb. Eine stabile Kühlflüssigkeit hilft, Energieverbrauch zu reduzieren und Energiekosten planbar zu senken.
Nicht nur die Menge zählt, sondern das korrekte Mischungsverhältnis (ggf. Konzentrat) und die passende Wasserqualität – damit Korrosionsschutz und Betriebssicherheit erhalten bleiben. Nachfüllmengen sollten dokumentiert werden, weil sie wichtige Hinweise auf Leckagen oder Prozessveränderungen geben.
Energiemanagement wird wirksam, wenn technische Zustände und Betriebsmittel mitgedacht werden. Wenn Analytik, Nachfüllmengen und Temperaturverläufe systematisch erfasst werden, lassen sich Einsparpotenziale erkennen, Maßnahmen priorisieren und Energieeffizienz in Produktionsanlagen dauerhaft erhalten.
Entscheidend sind Mediumtyp und Zusammensetzung (z. B. Frostschutz, Additive, Konzentrat) sowie die betrieblichen Vorgaben. Wir unterstützen dabei, die passende Vorgehensweise für Austausch, Spülung und Entsorgung zu definieren, sodass Betrieb, Kosten und Nachhaltigkeit zusammenpassen.







