Eisspeicher

Regenerativ heizen & natürlich kühlen – mit Systemtechnik von ONI

Ein Eisspeicher nutzt die Kristallisationsenergie beim Phasenwechsel von Wasser zu Eis als effiziente Wärmequelle für eine Wärmepumpe und kann im Sommer als Wärmesenke für Natural Cooling dienen. ​

So entsteht ein regeneratives Wärme‑/Kältesystem, das besonders dort überzeugt, wo gleichzeitig Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Planungsklarheit gefordert sind. ​ONI begleitet dich dabei von Analyse & Planung über Finanzierung bis Umsetzung und Service – als Single Point of Contact.

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Effizient & flexibel

Ihre Vorteile mit einer Eisheizung

Eisspeicher‑Systeme spielen ihre Stärke überall dort aus, wo hoher Wärme‑ und/oder Kältebedarf auf Planungs- und Genehmigungsrealitäten trifft. Sie koppeln Wärmepumpe und Eisspeicher so, dass Heizen über Umwelt-/Erd-/Solarenergie plus Kristallisationsenergie möglich ist und im Sommer Natural Cooling genutzt werden kann.​

1) Energieintensive Produktion (z. B. Kunststoff/Metall, Automotive-Zulieferer)​
Eisspeicher liefern ganzjährig stabile Wärme für Wärmepumpen und entlasten Natural Cooling bei der Kühlung, was im Sommer den Stromverbrauch reduziert. Zudem entfallen tiefe Bohrungen, was Genehmigungen erleichtert und Risiken senkt.

2) Chemie/Pharma/Medizintechnik & anspruchsvolle Gewerbeobjekte​
Hier sind oft komplexe Anforderungen an Temperatur, Verfügbarkeit und gleichzeitigen Wärme- und Kältebedarf. Eisspeicher werden eingesetzt, um Heizen und Kühlen flexibel zu ermöglichen, meist mit Wärmepumpen. Vorteile sind wartungsarme Systeme und wiederholbare Regeneration für hohe Betriebssicherheit.

3) Verwaltung, Bürogebäude & Bestandssanierung​
Diese Bereiche profitieren von nachhaltiger Sommerkühlung mit geringem Genehmigungsaufwand. Eisspeicher ermöglichen natürliche Gebäudekühlung ohne tiefe Bohrungen, was die Planung vereinfacht, und nutzen kostenlose Umwelt- und Kristallisationsenergie.

Darum sollten Sie ONI wählen

Von Analyse bis Inbetriebnahme

So läuft Ihr Eisspeicher-Projekt mit uns ab

1. Erstgespräch & Zielbild: Wir klären Anwendungsfall, Ziele (Kosten, CO₂, Versorgungssicherheit) sowie den Wärme-/Kältebedarf.​

2. Datenaufnahme & Lastprofil: Wir erfassen die erforderlichen Grundlagen: Betriebszeiten, Lastgänge, Temperaturniveaus sowie Bestandssysteme (Hydraulik, Verbraucher, Speicher/Regelung). ​

3. Machbarkeit & Systemlogik: Wir bewerten die technische Machbarkeit am Standort (Einbau, Leitungswege, Einbindung) und dimensionieren das Prinzip: Entzug/Regeneration, Nutzung der Kristallisationsenergie sowie Natural-Cooling-Potenzial für den Sommerbetrieb.​

4. Variantenplanung & Schnittstellen: 2–3 Varianten (z. B. Fokus Heizen vs. Heizen + Natural Cooling) inkl. Systemskizze, Schnittstellenliste und klarer Leistungsabgrenzung. ​

5. Wirtschaftlichkeit & Entscheidungsvorlage: Wir liefern für eine fundierte Entscheidung eine kompakte Management-Unterlage mit CAPEX/OPEX-Rahmen, Nutzenannahmen und Risiken (TCO/ROI‑Logik). ​

6. Umsetzungsvorbereitung & Übergabe: Wir konkretisieren Terminplan, Verantwortlichkeiten und – falls relevant – Förder-/Finanzierungsoptionen. ​

Alle Leistungen

Systemlogik im Überblick

Begriffe & Systemlogik
 

Eis Energie­speicher

Eis-Energiespeicher sind Niedertemperatur-Wärmespeicher, meist im Boden vergrabene Wassertanks, die zusammen mit Wärmepumpen arbeiten. Dabei wird Wasser bis nahe 0 °C abgekühlt und gefriert teilweise, wobei Kristallisationswärme freigesetzt wird, die als Energie genutzt wird. Der Speicher nutzt den Phasenwechsel von Wasser zu Eis und arbeitet meist ohne Wärmedämmung. Zur Regeneration wird der Speicher durch Solarenergie, Außenluft, Abwärme oder Erdwärme wieder aufgetaut.

Potenzialenergie im Phasensprung (latente Wärme) 

bezeichnet die Energie, die beim Phasenwechsel (z.B. Wasser zu Eis) ohne Temperaturänderung gespeichert oder freigesetzt wird. Beim Gefrieren von Wasser bei 0 °C bleibt die Temperatur konstant, während latente Wärme freigesetzt wird. Die Schmelzenthalpie von Wasser beträgt etwa 333–334 kJ/kg, was der Wärmemenge entspricht, um 1 kg Wasser von 0 °C auf rund 80 °C zu erwärmen. Ein 10 m³ Eisspeicher kann so etwa 900–930 kWh Wärme freisetzen oder einspeichern.

Saisonale vs. stündliche Nutzung eines Eisenergiespeichers​

A) Stündliche Nutzung: Der Speicher gleicht Lastspitzen im Tagesverlauf aus und wird meist innerhalb kurzer Zeit durch Umweltwärme oder Solarenergie wieder aufgeladen.​

B) Saisonale Nutzung: Energie wird über Wochen oder Monate gespeichert, etwa Sommerwärme für den Winter, was bei Eisspeichern durch latente Wärme und Erdreichspeicherung besonders effizient ist.

Ihre Vorteile

Das spricht für ONI

Ganzheitliche 
Systemlösungen

ISO 
zertifiziert

Unterstützung 
bei Anträgen

24/7-Service 
weltweit

Über 40 Jahre 
Erfahrung

Patentierte 
Effizienztechnologien

Finanzielle Stabilität 
durch CrefoZert

Internationale
Anerkennung

Unsere Kunden

Diese Kunden vertrauen uns bereits

Wir beraten Sie rundum

Eisspeicher für verschiedene Einsatzbereiche

Eisspeicher eignen sich besonders, wenn das System auf wechselnde Lasten reagieren muss oder wenn Energiequellen wie Solar-Luftabsorber, Erdreich/Erdwärme oder Abwärme effizient eingebunden werden sollen. Häufige Szenarien sind Modernisierung/Bestand, hybride Systeme mit PV/Solarthermie und Anwendungen, bei denen ein stabiler Speicherbetrieb die Wärmepumpe im Alltag deutlich entlastet.

Randbedingungen wie Flächen, Einbindung in bestehende Hydraulik und Betriebsstrategie (Sommer/Winter, Stillstand, Teillast) sind dabei die wesentlichen Auslegungstreiber.

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Bewiesen gut

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ONI Lösungsübersicht zu Energieversorgung & Speicher

Eis­speicher

In nahezu jedem Industriebetrieb steht Abwärme. Nutzen Sie diese durch den Einsatz unserer Wärmerückge­winnungssysteme für die Beheizung Ihrer Büros, Werkhallen uvm.

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Ein Batteriespeicher im Container ist eine skalierbare Speicherlösung, um elektrische Energie im Betrieb flexibel verfügbar zu machen. 

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Druckluft­systeme

Wir bieten Komplettlösungen rund um das Thema Druckluft­versorgung. Von der Systemaufnahme, über die Planung und Installation, Einbindung in vorhandene Netze, sowie dem nachgelagerten Wartungsservice.

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Fragen & Antworten

FAQ zu Eisspeicher

Die Effizienz hängt vor allem vom Zusammenspiel aus Quelltemperaturen, Temperaturhub, Speichergröße und Betriebsstrategie ab. Entscheidend ist, wie konstant die Wärmepumpe „gute“ Quellbedingungen bekommt und wie sauber Lastwechsel (Teillast/Spitzen) über den Speicher geglättet werden. Zusätzlich wirken sich Hydraulik, Regelung und die Einbindung weiterer Energien (z. B. Solar-Luftabsorber, Erdreich/Erdwärme, Solarthermie) direkt auf die Jahresarbeitszahlen aus. In der Praxis entsteht der Unterschied weniger durch Einzelkomponenten, sondern durch ein stimmiges Gesamtsystem mit klarer Betriebslogik.

Am häufigsten wird der Eisspeicher mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe kombiniert, weil die Einbindung in einen stabilen Quellkreis gut beherrschbar ist. Wichtig ist, dass die Wärmepumpe zum gewünschten Temperaturniveau (Heizung/Prozess) und zum Lastprofil passt und nicht dauerhaft außerhalb sinnvoller Betriebsbereiche fährt. Außerdem spielt die Regelstrategie eine große Rolle: Modulation, Taktverhalten und das Zusammenspiel mit dem Speicher müssen so ausgelegt sein, dass der Betrieb über die relevanten Lastfälle effizient bleibt. Je nach Projekt kann auch ein hybrides Konzept sinnvoll sein, wenn bestimmte Spitzen oder Temperaturniveaus anders abgedeckt werden sollen.

Die Kristallisationsenergie (Kristallisationswärme) ist der Grund, warum Eisspeicher bei kompaktem Volumen eine hohe nutzbare Energiemenge bereitstellen können. Im Betrieb bedeutet das: Der Speicher kann Energie nicht nur „temperaturbasiert“ puffern, sondern auch über den Phasenwechsel zusätzliche Wärme bereitstellen. Das hilft besonders bei wechselnden Lasten, weil der Speicher Lastspitzen abfangen und die Quelltemperaturen stabilisieren kann. In der Systemlogik wird die Kristallisation gezielt genutzt, damit die Wärmepumpe unter günstigen Bedingungen arbeitet und der Betrieb nicht durch instabile Quellverhältnisse ineffizient wird.

Das hängt von Zieltemperaturen, Lastprofil, Flächen und der gewünschten Betriebsstrategie ab. Photovoltaik wirkt primär über Strom: Sie kann den elektrischen Anteil der Wärmepumpe abdecken und damit Betriebskosten reduzieren, besonders wenn Eigenverbrauchslogik und Laufzeiten passen. Solarthermie liefert Wärme auf definierte Temperaturniveaus und kann je nach Systemkonzept direkt in den Speicher/Heizkreis eingebunden werden. Solar-Luftabsorber sind interessant, wenn Umweltenergie als Wärmequelle robust und flächenmäßig sinnvoll nutzbar ist und der Quellkreis davon profitiert. In der Praxis entscheidet nicht das einzelne Modul, sondern ob die Kombination die Wärmequellen stabilisiert und die Wärmepumpe im Alltag messbar entlastet.

Wenn bauliche Integration, verfügbare Fläche oder vorhandene Infrastruktur eine Rolle spielen, kann die „Bauform“ des Speichers ein entscheidender Projektfaktor sein. Eine zisterneähnliche Lösung kann z. B. helfen, Speicher sinnvoll unterzubringen oder vorhandene Gegebenheiten zu nutzen – allerdings muss das Konzept zur thermischen Funktion und zur Systemintegration passen. Wichtig sind dabei vor allem Anschlusskonzept, Zugänglichkeit, Hydraulik/Quellkreisführung und die Betriebsweise über Sommer/Winter. Ob das sinnvoll ist, ergibt sich aus Randbedingungen und dem Zielbild des Gesamtsystems, nicht aus dem Speicherbegriff allein.

In vielen Fällen können Förderprogramme relevant sein, insbesondere wenn erneuerbare Energien eingebunden oder fossile Energieträger ersetzt werden. Ob Förderung möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von Projektart, Temperaturniveau, Systemkonzept und den formalen Anforderungen (Nachweise, Antragszeitpunkt, Dokumentationspflichten) ab. Wichtig ist das Timing: Häufig muss die Einordnung und Antragstellung vor der Beauftragung/Umsetzung sauber geklärt sein. Wir unterstützen bei der Strukturierung des Vorhabens, der erforderlichen Datenbasis und der Auswahl eines realistischen Förderwegs, damit Aufwand und Nutzen zusammenpassen.