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Er läuft und läuft und läuft - Wolfgang Oehm

Oberberg Aktuell

Wolfgang Oehm (Bild: Martin Hütt)
[ Bilder: Martin Hütt --- Arbeit als Jungbrunnen: Seine Mitarbeiter und ihr Wohlergehen liegen Wolfgang Oehm besonders am Herzen.]

(bv/06.07.2014-23:41)
Lindlar - Mit Preisen überhäuft und ehrgeizig wie am ersten Tag - Gründer des Unternehmens ONI wird 75 Jahre alt - Kein Gedanke an den Ruhestand - "Beruf ist mir auch Berufung".

Von Bernd Vorländer

Der Mann hat die Ruhe weg. Trotz allem. Ein Zwölf-Stunden-Tag ist die Regel, als erfolgreicher Mittelständler immer an vorderster Front: Akquise, Verkaufsgespräche, Konzepte, aber auch das Gespräch mit den Mitarbeitern. Mittendrin statt nur dabei - und das mit 75 Jahren, dem Geburtstag, den er am 7. Juli feiert. Aber Wolfgang Oehm kann auch genießen. Die einfachen Dinge. Auf einer Bank zu sitzen, Natur zu riechen, Rede und Antwort zu stehen - entspannt, aufgeräumt. Immer dabei ein feinsinniger Humor, eine Mischung aus trockenem sauerländischem Charme (Reminiszenz an seine Geburtsheimat) und rheinischer Lebensart.

OA: Sie wirken für einen Außenstehenden sehr entspannt?

Oehm: (lächelt) . . . aber mein Kopf arbeitet eigentlich immer. Der Rest ist Erziehung. Nur wer ruhig ist, kann auch gute Gespräche führen.

OA: Mit fast 75 Jahren hat man die Chance zurückzublicken?

Oehm: Ich schaue auch heute immer noch lieber nach vorne, aber es gibt natürlich Momente, in denen man Etappen des Lebens Revue passieren lässt. Manches ist gut, anderes nicht so gut gelaufen. Aber ich habe mir auch immer eine ordentliche Portion Selbstkritik bewahrt. Das geht auch nicht anders, wenn man ein Unternehmen führt und die Mitarbeiter als Partner sieht.

OA: Was bedeuten Ihnen Werte?

Oehm: Sehr viel. Etwa, dass man zuverlässig, ehrlich und dankbar sein sollte. Ich bin mit fast 75 Jahren so gesund, dass ich jeden Tag um 6 Uhr an meinem Schreibtisch sitzen und zwölf Stunden arbeiten kann. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür ist man dankbar. Natürlich auch für eine Familie, die einen trägt und die verständnisvoll ist. Und solidarisch zu sein, ist für mich ein wichtiger Wert. Mir ganz persönlich bedeutet es sehr viel, Freude zu schenken.

Wolfgang Oehm (Bild: Martin Hütt)"Mir wachsen schon mal Hörner, dann wird das Visier heruntergeklappt."
 

OA: Sie arbeiten in einem Alter, in dem andere ihren Ruhestand genießen. Sind Sie ein Dinosaurier oder eher Beispiel, dass der Job auch im Herbst des Lebens Spaß machen kann?

Oehm: Es kommt natürlich immer auf die jeweiligen Lebensumstände und die Gesundheit an. Solange die Euphorie den negativen Stress überwiegt, macht es mir noch sehr viel Spaß, auch wenn der Pfad zwischen Top und Flop manchmal sehr schmal ist. Mich motiviert natürlich auch meine hervorragende Mannschaft im Unternehmen. Wir beschäftigen 36 Auszubildende, deren Werdegang mir sehr am Herzen liegt und nicht von ungefähr haben wir von 33 .000 deutschen Betrieben den ersten Preis für die Ausbildung erhalten - eine Bestätigung, vieles richtig gemacht zu haben. Und da sind natürlich die älteren Beschäftigten. 150 Arbeitslosen haben wir bei ONI in den vergangenen Jahren eine berufliche Perspektive geben können und wenn ich in ihre strahlenden Gesichter schaue, gibt mir das persönlich unglaublich viel.

OA: Woraus ziehen Sie Ihre Energie?

Oehm: Die Einstellung ist für mich entscheidend: Man darf nie aufgeben, das habe ich gelernt. Und seit jeher bin ich ehrgeizig, verliere äußerst ungerne und bereite mich auf Kundengespräche akribisch vor. Wenn man dranbleibt, wird man irgendwann auch belohnt.

OA: Was ist für Sie Glück?

Oehm: Schwierige Frage. Ein kleines Glück ist es, Tiere in der Natur zu beobachten, immer wieder eine kleine Oase für mich. Großes Glück ist für mich meine Familie und ein Unternehmen aufgebaut zu haben, das nicht alltäglich ist. Wir haben in 30 Jahren 30 nationale und internationale Preise bekommen - und da war kein Geschenkartikel dabei, sondern ist das Ergebnis harter Arbeit.

OA: Gibt es auch etwas, was Sie auf die Palme bringt?

Oehm: Wenn die geschäftlichen Dinge nicht so laufen, wie ich mir das vorstelle, wachsen mir schon mal Hörner. Dann wird gelegentlich das Visier heruntergeklappt. Aber ich bin dann auch wieder sehr schnell im Normalmodus.

OA: Man hat den Eindruck: Das Leben wird immer hektischer und oberflächlicher.
Was empfehlen Sie mit der Erfahrung von 75 Jahren, um sich zu entschleunigen und einen klaren Blick zu bekommen?

Oehm: Miteinander zu reden und den Gegenüber ernst zu nehmen, ist enorm wichtig, um sich selbst zu erden. Bei ONI gibt es bei 330 Mitarbeitern keinen Betriebsrat. Das ist kein Zufall. Ich kümmere mich jeden Tag aktiv um die Belange der Beschäftigten und ich wünsche mir, dass bei meinen Leuten trotz aller Arbeit Zeit für Humor bleibt. Den braucht jeder. Mundwinkel rauf - auch das ist ein Erfolgsrezept.

OA: Wie geht es mit Wolfgang Oehm weiter?

Oehm: Ich werde mir treu bleiben. Mein Beruf ist mir auch Berufung. Ich kann mich jeden Tag selbst beweisen und Gutes tun. Beides ist mir wichtig. Insofern ist die Arbeit für mich so etwas wie ein Jungbrunnen. Mein Gehirn bekommt keine Chance, einzurosten. Wissenschaftler haben festgestellt, dass in den ersten sechs Monaten nach dem Eintritt in den Ruhestand das Gehirn um 20 Prozent geschrumpft ist.
Insofern betreibe ich handfeste Gesundheitsvorsorge.

Quelle: Oberberg Aktuell
Internet: http://www.oberberg-aktuell.de/


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